2016-03-07 Fabry460Viele Zahlen, Daten und Fakten hatte Thomas Fabry für die zahlreichen Gäste und die Mitglieder CDU-Balve parat, die ihn und seine Familie auf dem Hof in Langenholthausen

besuchten, um einen Eindruck von der Arbeit eines landwirtschaftlichen Familienbetriebes zu gewinnen. So lautete das Thema in der Veranstaltungsreihe "CDU vor Ort": Zwischen Bauernhof und Agrarindustrie - wo stehen wir in diesem Spannungsfeld in Balve?

Wichtig sei Thomas Fabry, der Agrarwissenschaften an der Fachhochschule in Osnabrück studiert, der Umgang mit den über 2.000 Schweinen, davon 200 Muttertiere auf dem familiären Hof. "Wir wollen eine nachhaltige Landwirtschaft in der Region halten und dabei gute Qualität produzieren". Um dies zu erreichen, wird auf über 100ha hochwertiges Futter für die Tiere angebaut. Dabei hat Familie Fabry viel Geld für die Zukunft und das sogenannte Corn-Cob-Mix (CCM) investiert. Hierbei wird der Mais direkt fertig siliert und es entsteht optimales Futter für die Tiere. Darüber hinaus werden noch 60ha Wald bewirtschaftet, der auch als Energielieferant für den Hof genutzt wird.

Probleme bereite den Landwirten der immer höher werdende bürokratische Aufwand, letztlich Zeit, die für die Tiere fehle. Aber auch durch die aktuelle Politik des grünen Landesministers Remmel wie z.B. durch das Verbandsklagerecht und immer weiterer Auflagen wird die Arbeit erschwert. Fabry machte dies an einem Beispiel deutlich. So musste auf dem Hof eine Abdeckung für 30.000 Euro angebracht werden. Geld, was nicht für die Tiere investiert werden könne und somit als liquide Mittel fehle. CDU-Stadtverbandsvorsitzender Guido Grote zeigte sich erfreut über die guten Rahmenbedingungen hier vor Ort und war zugleich fassungslos über die niedrigen Erlöse. So bekommt ein Landwirt für ein Kilogramm Schwein derzeit 1,24 Euro. Ursachen für den starken Preisverfall seien das Preisdiktat der großen Handelsketten.

Zum Hintergrund:

Thomas Fabry blogged unter folgender Adresse: www.fabrykant.de. Darüber hinaus ist er Vorsitzender des Vereins "Tierhaltung - modern und transparent e.V."


Am vergangenen Donnerstag hat unser CDU Stadtverband zur einer weiteren Veranstaltung der Reihe "CDU vor Ort" eingeladen und die Kläranlage des Ruhrverbands besichtigt. 14 Millionen D-Mark wurden in die im Jahre 1999 errichtete Anlage in Balve investiert. Damit hat der Ruhrverband nicht nur Kapazitäten für rund 17.500 Einwohner geschaffen, sondern auch einen Lückenschluss im wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzept des Hönnetals erreicht.

Begonnen mit dem Abwasserhebewerk, über den Rechen bis hin zum Belebungsbecken, ist die Kläranlage in Balve auf ihrer 4,0 Hektar großen Fläche grundsolide aufgestellt. Es ist eine Anlage mittlerer Größe des Ruhrverbands, der rund 100 Kläranlagen entlang der Ruhr betreibt. Die Anlage verfügt über alle Möglichkeiten, die nach heutigen Standards verlangt werden, betont Dr. Klaus Kruse, der die Besuchergruppe durch die einzelnen Stationen der Wasseraufbereitungsanlage führte. Ein hoher Qualitätsstandard ist auch vor dem Hintergrund unangekündigter Kontrollen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUF) erforderlich, die zwölfmal jährlich erfolgen. "Wir machen das Wasser hier wieder schön", so Schüttler als Betreuer der Kläranlage in Balve und Binolen. 

 Wir freuen uns, das so viele interessierte Bürgerinnen und Bürger unserer Einladung gefolgt sind.

Nach nochmaliger Diskussion und neu gewonnener Erkenntnisse stimmt die CDU-Fraktion der zusätzlichen Aufwandsentschädigung für die Ausschussvorsitzenden der Ausschüsse („Schule, Kultur, Soziales, Sport“, „Betriebsausschuss“, „Umwelt, Planung, Bau“) zu. Diese Zustimmung basiert ausschließlich auf der rechtlichen Unsicherheit in dieser Frage. Da die von der Landesregierung vorgegebene Anpassung aber nach Meinung der CDU-Fraktion in Balve in keinem Verhältnis zu dem tatsächlichen Aufwand eines Ausschussvorsitzenden steht, werden die beiden Ausschussvorsitzenden Jörg Roland und Johannes Schulte das zusätzliche Geld für Ausschussvorsitzende an Vereine im Stadtgebiet spenden. 

 1kDie Sitzung des SKSS-Ausschusses (Schule, Kultur, Soziales und Sport) fand am vergangenen Mittwoch auf Initiative des Ausschussvorsitzenden Johannes Schulte in der Städt. Bücherei Balve statt.

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